„Steter Tropfen höhlt den Stein“

Stress zählt heute zu den wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren. Dabei sind es eher die alltägliche Belastungen, die für Dauerspannung mit den entsprechenden Auswirkungen auf Körper und Seele sorgen. Ohne entsprechenden Ausgleich führen sie zu hohen Gesundheitsproblemen und im schlimmsten Fall zu „Burn-out“.

Wussten Sie, dass Sie im Alter von 20 Jahren den Zenit Ihrer biologischen Leistungsfähigkeit erreicht haben? Ab Mitte 30 verlangsamt sich der Stoffwechsel und ab Mitte 40 nimmt die Energie rapide ab, man ist schneller erschöpft und braucht längere Ruhephasen, um sich zu regenerieren. Der Körper reagiert dabei auf seelische und mentale Belastungen genauso wie bei körperlicher Schwerstarbeit. Häufig werden körperliche Anzeichen für Erschöpfungszustände nicht wahrgenommen oder unterdrückt. Die Regeneration für mentale Belastung zum Beispiel erfordert bis zu vier Tagen.

Stressbewältigung heißt, intelligent mit sich selbst umzugehen und die Energie klug einzusetzen, damit keine „Ermüdungsbrüche“ auftreten. Das heißt im wahrsten Sinne des Wortes Frieden mit dem eigenen Körper schließen und mit ihm zu kooperieren, statt ihn zu bekämpfen.

Das könnte zum Beispiel bedeuten, neue Energiequellen zu entdecken, statt sich über die zunehmende Abnahme der Leistungsfähigkeit zu ärgern. Fehlende Energie als Signal zu verstehen und sparsamer mit seinen Kräften umzugehen.

Der Lebensweg ist ein Marathon, das heißt man sollte wie ein Langstreckenläufer seine Energie optimal aufteilen, statt sich ständig auf der „Startbahn“ oder im „Sprint“ zu befinden. Dazu kann gehören, auch mal einen Gang runter zu schalten. Wer die verschiedenen Wirkprinzipien der Stressbewältigung kennt, kann aktiv etwas tun, um die negativen Folgen zu minimieren.

Ich biete Stress-Management im Einzelsetting und Gruppensetting an und orientiere mich an den Methoden von Kaluza aus der Verhaltenspsychologie, nutze aber auch Ansätze aus der lösungsorientierten systemisch-hypnotherapeutischen Richtung und der somatischen Ego-State Therapie. Auch kommen achtsamkeitsbasierte Verfahren zum Einsatz.